Die „falsche“ Porta

Copy and Paste – das hat so manchem in jüngerer Vergangenheit die Doktorarbeit gekostet. Was in der Wissenschaft als höchst verwerflich gilt, hat in der Architektur große Tradition. Ein prominentes Beispiel findet sich in Trier etwa in der Südallee.

Architektur in der Südallee


Doppelt hält besser?

Vor mehr als 100 Jahren hat der Architekt Peter Marx in Trier Süd ein Haus entworfen, das eine Ähnlichkeit zu Triers berühmtestem Bauwerk aufweist. Ob der Spitzname „Falsche Porta Nigra“ nun gerechtfertigt ist oder nicht: Der Vergleich lässt auf ein langes Bestehen hoffen. Schließlich hält die „echte“ Porta Nigra seit 1850 Jahren den Stürmen stand. Übrigens: Die Triererin Bettina Leuchtenberg hat sich in ihrem „Architektur-Podcast“, den ich dir gerne empfehle, ebenfalls intensiv mit der „Porta Nigra in Trier Süd“ befasst.


UNESCO-Welterbe feiert Geburtstag

Als die Römer 170 n. Chr. den Grundstein für die Porta Nigra legten, konnten sie kaum ihre Erfolgsgeschichte ahnen. Schließlich war das Stadttor damals nur eines von vieren in Trier – und von vielen im gesamten Römischen Reich. Heute, 1850 Jahre später, ist das „Schwarze Tor“ das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und DIE Sehenswürdigkeit, wenn es um die römische Herrschaft in den Gebieten des heutigen Deutschland geht.

Weitere Informationen zur Porta Nigra findest du unter www.trier-info.de.

Meine Top 3 zur Porta Nigra

  • Lebendige Geschichte: In unserer Erlebnisführung „Das Geheimnis der Porta Nigra“ nimmt dich ein waschechter Römer mit auf Zeitreise ins antike Trier.
  • Schau in unserer Tourist-Information direkt neben der Porta vorbei: Die Kolleginnen und Kollegen beraten dich gerne und geben nützliche Tipps. Ganz nebenbei bietet dir unser Trier-Shop eine Vielfalt an Souvernirs rund um die älteste Stadt Deutschlands.
  • Das perfekte Bildmotiv für deinen Trier-Aufenthalt: Teile dein Porta-Foto auf Instagram über die Hashtags #visittrier und #triererleben.


Fotos: Trier Tourismus und Marketing GmbH

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