Hoch hinauf: Wandern im Weisshauswald

Wer es bei den aktuellen Temperaturen um die 30 °C lieber etwas kühler mag, der ist im Wald gut aufgehoben – und davon gibt es rund um Trier einige.


Wandern im Weisshauswald

Der Weisshauswald ist einer davon und bietet Wanderfreunden unter anderem drei ausgewiesene Walkingstrecken bzw. Wanderwege (W 1, W 2 und W 3), die alle auf dem Parkplatz des Wildgeheges starten. Die 4 bis 9 Kilometer langen Strecken führen hoch und runter durch den Wald.


Wanderweg W 3

Von der Porta Nigra erreicht man den Weisshauswald über die Kaiser-Wilhelm-Brücke. Nun folgt man der Bitburgerstraße, bis man rechts, vorbei an imposanten Sandsteinwänden, eine Treppe zum Weisshaus hinaufsteigt. Von hier aus geht es in Richtung Haus des Waldes und Waldlehrpfad, auf dem je 25 Laub- und Nadelbaumarten und 26 Straucharten auf Schaubildern erklärt sind.  

Über den Waldlehrpfad kommt man zum Wildgehege, wo Wildschweine, Ziegen, Hühner und Wollschweine leben.

Ein Wollschwein im Wildgehege auf der Suche nach Futter


Nun beginnt der eigentliche Wanderweg

Wegweiser für den W2 & W3 im Weisshauswald


Da wir eine längere Tour machen wollten, haben wir uns für den Wanderweg 3 entschieden.

Der gut begehbare Weg führt uns bergauf in den Wald, wo wir nach einer Weile das Schusterkreuz erreichen, in dessen Nähe römische Ziegel und Töpfe gefunden wurden, die aus den Öfen vom Moselufer bei Trier stammten. Man wandert hier auf römischen Pfaden, denn der Weg vom Weisshaus über das Schusterkreuz nach Altenhof, Beßlich bestand schon zur Zeit des Römischen Reiches.

Bild des Schusterkreuz im Weisshauswald
Schusterkreuz, Weisshauswald Trier


Der weitere Weg ist ruhig und entspannt, denn es sind nur wenige Menschen unterwegs und außer Vögelgezwitscher hört man nichts.
Wir folgen der Beschilderung W3, bis wir die Wahl haben auf den Felsenpfad zu wechseln. Da das nach Abenteuer klingt, fällt die Entscheidung auf den Felsenpfad.

Bild eines Teils des Felsenpfads
Der Felsenpfad im Weisshauswald führt über Wurzeln und Felsen


Der Felsenpfad überzeugt mit von Wurzeln durchzogenen Wegen, zu deren linker Seite der Fels Richtung Biewer abfällt. Zwischen den Bäumen hindurch bietet sich immer wieder ein toller Panoramblick über Trier und die Mosel.

Panoramablick über die Mosel und Trier


Beim Felsenpfad-Rastplatz machen wir halt, genießen den Ausblick und verzehren unseren restlichen Proviant, bevor wir den Rückweg antreten.

Kurz bevor man den Parkplatz Weisshausbrunnen erreicht (auf dem man kostenfrei parken kann), sollte man noch einmal den Blick auf Trier genießen, denn vom Weisshaus aus hat man noch einmal eine tolle Aussicht.

Bild mit Mosel und Trier, vom Weisshaus aus.
Blick vom Weisshaus nach links


Meine Top 3

  • In Trier und der Region gibt es viel zu entdecken. In der Kultur- und Freizeitkarte findet man viele Informationen zu Sehenswertem, Sport & Freizeit, Schifffahrten sowie Rad- und Wanderwegen.
  • Wer gerne wandert, der sollte auch die Wandertour durch den Trierer Westen ausprobieren.
  • Auf einer der Terrassen der Restaurants am Zurlaubener Ufer kann man wunderbar entspannen und es sich gut gehen lassen.

Fotos/Video: Trier Tourismus und Marketing GmbH

Teile diesen Beitrag:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.