Morgen, Kinder, wird’s was geben – unsere trierischen Geschenketipps für Weihnachten

Christkind müsste man sein: Die Weihnachtswünsche der Anderen erreichen einen wie von Zauberhand, die Erfüllung derselben geht einem leicht vom Flügel, und mit einem glockenhellen Lied auf den Lippen verpackt man in aller Seelenruhe bereits Tage und Wochen vor dem Fest die goldrichtigen Präsente, streicht sich zwischendurch lächelnd eine blonde Lockensträhne aus dem Gesicht und liefert die mit Vorfreude erwartete Sehnsuchtsware gänzlich ungestresst an die Empfänger aus.

Zu schön, um wahr zu sein? Stimmt. Das Christkind ist schließlich einzigartig und unerreicht. Im Bereich „Kick it like Christkind“ haben wir aber einige Tipps für euch, die euch ebenfalls engelsgleich entspannt durch die Adventszeit bringen. Unsere Top 10 der trierischsten, einzigartigsten und sagenumwobensten Geschenketipps sorgt dafür, dass auch ihr euch in diesem Jahr rechtzeitig mit liebevollen Präsenten aus unserer Stadt eindecken könnt – vor Ort in unserer Tourist-Info an der Porta Nigra oder im Web unter www.triershop.de. Also macht euch bereit: Vom Himmel hoch, da kommen sie her!

10. Geburt und Untergang – was liegt näher?

Unboxing deluxe – mit unseren Geschenkboxen rund um die kommende Landesausstellung habt ihr ein Geschenk mit echtem Mehrwert!

Als Elton John 1994 „The Circle of Life“ schmetterte, dachte er bekanntermaßen an ein Erdmännchen, ein Warzenschwein und natürlich den König der Löwen. Knapp 30 Jahre später könnte dieser Soundtrack-Klassiker aber auch die kommenden elf Monate besingen. Denn was mit der Geburt Jesu an Weihnachten beginnt, endet mit „Der Untergang des Römischen Reiches“, der Trier vom 25. Juni bis zum 27. November 2022 wieder zum Schauplatz einer großen historischen Landesausstellung macht, an der das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom und das Stadtmuseum Simeonstift beteiligt sind. 

Um die Vorfreude zu steigern, haben die drei Häuser extra für Weihnachten verschiedene Geschenkboxen geschnürt – je nach Größe der Ekstase im S-, M- oder L-Format. Schließlich liegen Geburt und Tod im Lebenskreislauf ganz nah beieinander, da hat Elton schon Recht. Kommt euch dennoch ein wenig morbide vor? Dann denkt immer daran, dass jedem Ende ein Neuanfang innewohnt – und jedem Untergang eine unnachahmliche Geschenkidee. 

Hier geht’s zum Boxenstopp.

9. Vom unschätzbaren Schwert der Auflehnung

Weihnachten – das Fest der hieb- und stichfesten Kinderüberraschungen. Aber keine Angst: Unser römisches Gladius ist komplett abgerundet, stabil und ungefährlich.

Apropos Untergang: Den muss man natürlich nicht unwidersprochen akzeptieren. Auflehnung lautet das Zauberwort, Rebellion, Widerstand. Alles Vokabeln, denen wir durchaus einen eminenten Wert zuerkennen. Allerdings nur so lange, wie sie nicht von unseren eigenen Kindern eingesetzt werden, um sich gegen für sie unnötige Regeln zu sträuben. Regeln wohlgemerkt, die wir selbst aufgestellt haben.

Auf einmal finden wir Rebellion und Widerstand gar nicht mehr so angebracht. Aber sehen wir es doch mal positiv: Auflehnung gegen bestehende Regeln zeugt von einem starken Charakter, von Willensstärke und Tatkraft. Unterstützen wir den Nachwuchs also dabei! Mit unserem authentisch römischen Gladius geben wir ihm die dafür nötige Bühnenpräsenz mit auf den Weg, mit unserem Helmbastelset den ebenfalls nicht zu vernachlässigenden Schutz. Und noch dazu lenken wir seine Opposition in für uns deutlich komfortablere, historische Bahnen. In der Antike darf schließlich rumrebellieren, wer will. Wo sind die selbst verliehenen Preise für „best parenting“, wenn man sie wirklich einmal braucht?!?

Hier geht’s zum Schwert-Transport.

8. Man marx kaum glauben: Rebellion rules!

„Denn was man schwarz auf weiß besitzt, // kann man getrost nach Hause tragen.“ Damit meinte Goethe zwar nicht Jens Baumeisters fulminante Marx-Trilogie, aber passen tut es in diesem Fall trotzdem.

Rebellion hat natürlich auch nach der Römerzeit Tradition. Auch und gerade in Trier. Eindrücklichstes Beispiel: Marxens Karl, der berühmteste Sohn unserer Stadt, der das sozialökonomische Denken des 19. Jahrhunderts geprägt hat wie kaum ein Zweiter. Damals wie heute weit davon entfernt, allseits beliebt zu sein, ist Karl Marx dennoch unbestritten einer der Trierer, die Geschichte gemacht haben – und sie bis heute prägen. Doch neben diesen großen Wahrheiten, den weltumspannenden Ideen und superlativischen Charakterisierungen gibt es auch die amüsanten Anekdoten, die erstaunlichen Randgeschichten, die „Das weiß kaum jemand“-Fakten, die das große Ganze erst zum großen Ganzen machen. Und man muss schon wirklicher Marx-Experte sein, um sie erzählen zu können.

Kunsthistoriker Jens Baumeister ist ein solcher Experte. Vor allem, weil ihn und Marx eine Leidenschaft vereint: die Liebe zum Wein. In seiner kenntnisreichen und zugleich mit einem Augenzwinkern versehenen Marx-Trilogie begibt sich Baumeister auf die Spuren des „anderen“ Marx – und korrigiert, ergänzt, vertieft und verdichtet dabei das Bild des Philosophen, das wir zu kennen glaubten. Ordnungsgemäß verpacken kann man die drei farbenfrohen Bände übrigens stilecht in der monochromen Marx-Leinentasche, die – passend zu Weihnachten – auch einen Engel(s) zeigt. Oder, um einmal die Tasche sprechen zu lassen: Der eine Marx, der andere nicht. 

Hier geht’s zum literarischen Terzett:

Band 1: „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte“

Band 2: „Karl Marx – Zwischen Pfandhaus und Champagner“

Band 3: “ Weinfreunde Marx & Engels“

7. Am Puls der Zeit

Gepflegtes Genießen auf Römerart – vielleicht auch eine Alternative zur „Würstchen mit Kartoffelsalat“-Tradition?

Etwas leichtere Kost verspricht hingegen ein Buch der ganz anderen Art: das 2009 mit dem World Cookbook Award ausgezeichnete Römer-Kochbuch von Edgar Comes. Obwohl…vielleicht auch nicht. Denn die Römer liebten es deftig und gewürzstark. Nicht unbedingt etwas für schwache Mägen. 

Doch Edgar Comes, von Haus aus eigentlich Vermessungsingenieur, beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren im Bereich der experimentellen Archäologie mit römischer Kochkunst und weiß, wo er den Kochlöffel ansetzen muss. So hat der leidenschaftliche Hobbykoch die überlieferten Rezepte in jahrelangen Selbstversuchen den modernen Geschmacksvorlieben ein wenig angepasst, ohne dass Cato, Plinius oder Apicius entrüstet vom Frühstücks- oder Abendbrottisch aufgesprungen wären. Insbesondere den Getreidebrei Puls, so etwas wie das römische Nationalgericht, sollte man unbedingt einmal nachkochen. Dafür braucht es zwar nur Temperaturen bis ca. 60 Grad, je nach Griffisolation des verwendeten Kochgeschirrs kann aber dennoch ein passender Ofenhandschuh dazu nicht schaden. Zumal Porta und Puls ja eines gemeinsam haben: Sie sind echte Klassiker und passen deshalb immer.

Hier geht es zum Küchenlatein.

6. Vorglühen für Fortgeschrittene

Das DIY-Weihnachtsmarkt-Feeling für zuhause – mit echtem Glühviez ein Selbstläufer. Nur trinken muss man selbst.

Ach so, ihr seid eher die Fans fluider Genüsse? Einschenken ist auch Kochen? Oder habt ihr vielleicht Fröstelfreunde oder Bibberbasen in eurem Familien- und Bekanntenkreis, denen man mal so richtig einheizen muss? In beiden Fällen ist ein Glühviez genau das Richtige für euch und eure Lieben. Je nach Art der Bewürzung zeigt er eure tief sitzenden Talente als kräutererfahrene Kochkoryphäen und dient allen Verkostern zugleich als tieffließender Seelenschmeichler, der Herz und Magen wohlig wärmt. 

Ihr seid gar keine kräutererfahrene Kochkoryphäe? Nun ja, das muss ja niemand wissen. Mit unserem Glühviezgewürz wirkt es auf Außenstehende zumindest so. Und als Geschenk macht ihr es dem Gegenüber leicht, auch im Winter blitzeisig schnell präpariert zu sein, wenn das Thermometer ins Bodenlose fällt. Wichtige Voraussetzung dafür ist aber natürlich das authentische Trinkgefäß. Deshalb könnt ihr die passende Porz gleich bei uns mit erwerben. Perfekt zum viezgeschwängerten Vorglühen. Gut, mit 0,4 Litern ist die Porz kein typisches Aperitif-Glas. Aber das macht sie eben zum Geschenk für echte Vorglüh-Profis. 

Hier geht’s zum leckeren Glühtürmchen.

5. Teeflöckchen, Weißröckchen

Da staunen die Japaner: Die trierische Teezeremonie braucht keine großen Vorkenntnisse. Nur den richtigen Tee – und der schmeckt nicht nur im Schnee, sondern immer.

Auch ohne Viez kann man einen im Tee haben. Oder einfach nur: einen Tee haben. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist der getrocknete Heißwasser-Geschmacksverstärker in aller Munde und wartet mit einem beeindruckenden Variantenreichtum auf. Nur wir haben die trierischste aller Teesorten für euch – den „Porta im Schnee“-Tee. Solltet ihr euch darunter zungensensorisch noch nicht wirklich etwas vorstellen können und noch nie im Schneegestöber an unserem Wahrzeichen geleckt haben, helfen wir euch gerne: „Porta im Schnee“ schmeckt nach Berberitze, Aronia, Orange und Verbene. So richtig zur Geltung kommt das aber nur, wenn ihr zum Verköstigen auch die originale Keramiktasse im Nostalgielook verwendet. Sagen jedenfalls Insider, die das mit dem Lecken an der Porta schon mal selbst…naja, ihr wisst schon.

Hier geht’s zum Duo Infernale:

„Porta im Schnee“-Tee

Keramiktasse im Nostalgielook

4. Ein Blink mit dem Zaunpfahl

Bling, Pörtlein, blingelingeling… und jetzt bitte alle mitsingen.

Wer in Trier einen zu viel trinkt, hat die Lampen brennen – so will es ein typisch trierischer Ausdruck. Harter Tobak. Wir plädieren deshalb dafür, diese Redewendung in der Vorweihnachtszeit umzuschreiben: Wer jetzt einen zu viel trinkt, hat doch eher das Lichtlein blinken. Das klingt erstens niedlicher und gibt dem dritten oder vierten Glühwein etwas fast schon Meditatives.

Doch kein Wandel ist anstrengungslos zu haben. Erst recht kein sprachlicher Wandel. Deshalb bekommt ihr bei uns ab sofort den ersten und einzigen Baumschmuck, der sogar die Porta zum Blinken bringt und immer wieder unmissverständlich auf den neuen Ausdruck hinweist. Als ob diese seine Existenz nicht schon alleine rechtfertigen würde, kommt das Tannenbäumchen zugleich inklusive Glitzerpanade auf der Oberfläche, wegweisender Sternenbekrönung und – für die bauwerkstechnisch unbeschlagenen Nicht-Einheimischen – „Trier“-Schriftzug auf der Vorderseite daher. Nur unromantische Versachlichungsexperten würden diesen Höhepunkt detailverliebter Adventsdekoration als Kitsch bezeichnen. Wir hingegen sehen das Ganze weit weniger nüchtern. Wie man ja schon am Eingangssatz gemerkt hat.

Hier geht’s zum Glitzerglamour deluxe.

3. Weihnachtlicher Hang-Over

An Weihnachten darf man sich ruhig ein bisschen hängen lassen. Und unseren Christbaumschmuck gleich mit.

Wo wir gerade bei außergewöhnlichem Baumschmuck sind: Davon haben wir tatsächlich noch mehr auf Lager. In Zeiten, in denen die ersten Fotos des wohnzimmereigenen Christbaums spätestens ab dem 6. Dezember die sozialen Netzwerke fluten, legen moderne Tannentrends nah, nicht länger auf rein einfarbige Kugeln und 20 Jahre altes, stets am Dreikönigentag aufgebügeltes Lametta zu setzen. Nein, der moderne Individualismus fordert, auch in Sachen Baumschmuck auf gepflegte Einzigartigkeit zu achten und persönliche Vorlieben dekorvergnügt in Szene zu setzen.
Was kann das anderes sein als unsere Porta Nigra? Wem das Blinken von Geschenketipp 4 doch zu heftig war, der kann bei unserer großen Christbaumkugel auf Plusterschnee im Rotrausch setzen. Oder aber die Porta als 3D-Modell zum Schwingen bringen, mit einer mattgrauen Patina aus….tja, aus was? Das wissen wir jetzt auch nicht so genau. Auf jeden Fall bringt unser Portahänger genau den Mix aus authentischer Farbgebung und notwendigem Christbaumglanz mit, den wir für die Weihnachtszeit brauchen. Für uns, aber auch für andere. Deshalb kommen auch beide Varianten im „attraktiven Geschenkkarton“ her – ein Shoppingsendermoderator hätte es nicht schöner ausdrücken können.

Hier geht’s zur echt trierischen Hängepartie (inkl. Superadventsrabatt):

Große Christbaumkugel mit Plusterschnee

Christbaum-Porta

2. Der Schlüssel zum Glück

Warum mag Petrus Schlüssel so gerne? Beide haben einen Bart. Und nun Hand aufs Herz: War dieser Witz nicht die letzte Überzeugungsarbeit, die ihr brauchtet, um dieses schöne Schlüsselbrettchen zu verschenken?

Wer uns wirklich niemals hängen lässt, ist unser (nach Karl Marx) berühmtester Bartträger: Petrus. Da hat sich der Move unserer Vorfahren, ihn vor rund 800 Jahren endgültig zum Stadtpatron zu ernennen, wahrhaft ausgezahlt. Im Leben und danach: Schließlich kann Petrus mit seinem goldenen Schlüssel sogar das Himmelstor aufschließen.

Derart wichtige Türöffner dürfte wohl keiner von uns mit sich herumtragen. Aber so ein bisschen Petrus steckt in jedem von uns. Und so wird es allerhöchste Zeit, unserer ureigenen Schlüsselkompetenz ebenfalls einen würdigen Aufbewahrungsort zu gönnen. Das Schlüsselbrettchen mit Trier-Panorama ist dafür genau das Richtige. Seine Eleganz haben wir aber auch eine Nummer kleiner im Katalog, nämlich als filigrane Teelichtbekränzung zur Elegantisierung des heimischen Weihnachtstisches. Und ja, wir wissen, dass „Elegantisierung“ kein echtes deutsches Wort ist. Aber auch die Erfindung neuer Begriffe zur Beschreibung von Dingen, die eine Erfindung neuer Begriffe verdient haben, kann ein Schlüssel zum Glück sein.

Hier geht’s zu unseren Panorama-Pretiosen:

Schlüsselbrettchen mit Trier-Panorama

Trier-Windlicht (inkl. Geschenkbox)

1. Wichtelweihnachtswunderwelt

Brandneu erschienen, um unterm Weihnachtsbaum vorgelesen zu werden – sind das nicht die schönsten Weihnachtserinnerungen, die man selbst hat?

Advent – Zeit der Besinnlichkeit. Und Zeit des schuldbewussten Summens von Weihnachtsmelodien, wenn einem wie jedes Jahr klar wird, dass „Oh Tannenbaum“ deutlich mehr als eine Strophe hat, der Text einem aber einfach nicht einfallen will (im Unterschied übrigens zu den kompletten Lyrics von „Last Christmas“). Von bekannten Weihnachtsmärchen ganz zu schweigen, für die man lieber die Mediatheken durchforstet, um den Nachwuchs vorm TV zu platzieren, anstatt sie ihm originalgetreu zu erzählen.

Doch das wird in diesem Jahr anders. Denn mit dem „Trierer Märchenbuch“ ist endlich ein verlässlicher Klassiker für gemütliche Lesestunden erschienen, der nicht nur unter Weihnachtsbäumen funktioniert, sondern auch in jedem anderen erzählfreudigen Umfeld. Erfahren kann man dort nicht nur einiges über Stadtgeister und Hexenrichter in der Innenstadt, kopflose Gespenster in den Kaiserthermen und versteinernde Drachenhähne in der Neustraße, sondern auch über einsame Heinzelmännchen bei Sirzenich oder gutmütige Rübengeister im Hochwald.

Bei Licht besehen sind das alles natürlich nur fromme Sagen und Legenden, in denen nicht ein Körnchen Wahrheit steckt. Aber Moment mal…wirklich? Das kommt vermutlich aufs Licht an. Deshalb schalten wir den großen Deckenfluter aus und entzünden nur ein besinnliches Teelicht im kunterbunt-heimelig schimmernden Lichterglas mit Trierer Weihnachtsmarktmotiv. Und siehe da: Plötzlich glauben wir doch an all die Wesen, die sich in und um Trier herumtreiben sollen. Und an das Christkind. Und den Weihnachtsmann. Und ohnehin an alle, die uns zum Fest der Liebe reich beschenken.

Hier geht’s zu dem lokalversessenen Märchenbuch, das euch immer gefehlt hat.

Und damit: Fröhliche Weihnachten!

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